Tischtennis

Rüdiger Maatz sichert sich den Jan Wurthmann Pokal 2026

Die Frage stellte sich, wie können wir Jan Wurthmann nach seinem Tod gebührend in Ehren halten, na das geht doch am besten mit einem Pokal und so benannte Spartenleiter Jan-Christoph Menke die Vereinsmeisterschaften in „Jan Wurthmann Pokal“ um.

Am ersten Samstag des neuen Jahres, leichtes Schneetreiben in Martfeld, also ideale Bedingungen um sich in der Halle mit dem Schläger in der Hand an der Platte zu bewegen und auf Temperatur zu kommen.

Vor Beginn wurde alles aufgebaut, die Halle in eine Wohlfühloase verwandelt, fehlen durfte dabei ebenso wenig das Trikot mit der Aufschrift „Mensch Wurthmann“, welches dieser zu seinem 80. Geburtstag von seinem Nachfolger erhielt, ein Ausruf der viele Jahrzehnte durch die Halle schallte.

Über die Hälfte der Aktiven wollte beim Ausspielen des „Jan Wurthmann-Pokal“ dabei sein und auch ein paar Jugendliche nahmen teil, also Soll erfüllt, resümierte der Spartenleiter.

Bei der Eröffnung erklärte der Abteilungsleiter das wir hier heute ebenfalls an einen Udo Bode (mittlerweile im Seniorenheim) und dem verstorbenen „Pinne“ Erich Gläser denken wollen, die ebenso ihren Anteil an diesem Sport über viele Jahrzehnte hatten.

Im Doppelwettbewerb, da waren Rennig Söffker mit Meinke Meyer, wie die Gladiatoren im Kolosseum, sie waren nicht zu bezwingen und zurecht am Ende die strahlenden Sieger.

Beim Einzelkonkurrenzkampf im Anschluss floß dann noch mehr Schweiß. Denn im Fritz-Göhns-Pokal-Modus wurde zunächst in Gruppen gespielt, heißt der Gegenüber bekam so auch mal bis zu 4 Punkte Vorsprung zu Beginn eines jeden Satzes, der Satz geht bis 11 und so ächzte ein Matthias Wille „Den Rückstand erst einmal aufzuholen, das ist schon brutal und kräftezehrend“.

Guido Bormann, zuletzt zweimaliger Sieger, war diesmal am Ende nicht der König der Plattenspezialisten.

Den neuen „Jan Wurthmann Pokal“ holte sich Rüdiger Maatz, der bei der Siegerehrung noch drei Sätze darüber verlas, wie er durch Jan in der Kindheit zum Tischtennis kam.

Diese Worte bildeten dann den Abschluss einer gelungenen Sportveranstaltung, Jan wird im Himmel seine Freude gehabt haben dieses zu sehen. Gefeiert wurde der Pokal von den Aktiven dann im nahegelegenen Lokal.

                                                                                        (Jan-Christoph Menke)